Großverfahren

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  • Polizist als Räuber

     

    War er ein Trittbrettfahrer? Ein Nachahmungstäter? Hat er nur einen erfolglosen Versuch eines Raubüberfalles  unternommen? Oder hat der Polizeikommissar Uwe-Andreas P. aus Papenburg tatsächlich 11 Raubüberfälle begangen? Diese Fragen beschäftigte seit Donnerstag, den 18.05.06 die 10. Strafkammer des Landgerichts Osnabrück.

     

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  • Kujat

    Am 24.8.2008 wurde der 38-jährige Verpackungsfachmann Markus Kujat in seiner Wohnung in Osnabrück-Eversburg nachmittags durch 8 Schüssen getötet.

    Im ersten Prozess waren seine Lebensgefährtin und deren Liebhaber angeklagt. Sie sollen den Mord in Auftrag gegeben haben.

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  • Kujat II

    Der zweite Prozess um den Tod von Markus Kujat begann am 9.11.2009. Angeklagt waren Wadim S.  und seine Tante Marina S..

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  • Bandidos

    Am 11. Januar 2005 begann vor der Jugendkammer des Landgerichts Osnabrück eine Totschlagsprozess gegen den Präsidenten des MC Bandidos Wolfgang E. (46 J.) und seinen 19-jährigen Sohn. In der Nacht des 16.7.2004 war es zu einem Überfall von 4 Mitgliedern des MC Outlaws auf das Haus der Familie E. in Wallenhorst gekommen. Wolfgang E. hatte einen der Angreifer erschossen, sein Sohn sollte, laut Anklage, mit einem Baseballschläger auf das Opfer eingeschlagen haben.

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  • Autodialer

    „Das Böseste was das Internet je gesehen hat“

    Einer der größten Autodialer Prozess in Deutschland - 12 Millionen Euro Schaden

    Im Mai 2006 begann vor der 10 Großen Strafkammer des Landgerichts Osnabrück ein Prozess gegen 4 Angeklagte, die in den Jahren 2002/2003 ein internationales berügerisches Netzwerk schufen, dessen Ziel es war Besuchern von vornehmliche Sexseiten im Internet abzuzocken, indem sie zuletzt unbemerkt automatische Einwahlprogramme auf den Rechnern der User installierten, die blitzschnell und gänzlich unbemerkt die bestehende Modemverbindung kappten und durch die Anwahl einer 0190-Mehrwertdienstnummer ersetzten. Über 100000 User wurden geschädigt. Nachdem 2 von ihnen im Bereich der Staatsanwaltschaft Osnabrück Anzeige erstattet hatten, stellte sich Staatsanwalt Jürgen Lewrandowski der Herkulesaufgabe und schuf einen Aktenberg mit 30000 Seiten Ermittlungsergebnissen. Nach 21 Verhandlungstagen endet der erste Dialerprozess kurz vor Weihnachten 2006. 2 Angeklagte hatten nach umfänglichen Geständnissen Bewährungsstrafen erhalten. Der 31-jährige Lette Edward B. wurde zusammen mit seinem Komplizen Jörg H. (35 J.) wegen banden- und gewerbsmäigen Computerbetruges  zu Haftstrafen von 4 Jahren, bzw. 3 Jahren und 3 Monaten verurteilt. Das zweite Verfahren gegen 4 weitere Angeklagte begann am 7.06.2011 und war kürzer, weil der Sachverhalt bereits feststand und alle Angeklagten geständig waren.

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