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Pressemitteilung des Landgerichts zur Panik im Hühnerstall

„Panik im Hühnerstall durch überfliegenden Heißluftballon?“

In dem vor dem Einzelrichter der 5. Zivilkammer am 27.03.2006 verhandelten Rechtsstreit zwischen einem im Amtsgerichtsbezirk Nordhorn ansässigen Landwirt  und einem niederländischen Ballonfahrer hat die Kammer heute einen Hinweis-, Auflagen- und Beweisbeschluss verkündet.

 

 

Darin weist das Gericht u.a. darauf hin, dass nach der Anhörung der Parteien sowie der Vernehmung mehrer Zeugen im Termin vom 27.03.2006 mit der erforderlichen Gewissheit feststehe, dass der Beklagte die Hühner des Klägers in Panik versetzt habe, als er dessen Betrieb unter Betätigung des Propangasbrenners überfahren habe. Allerdings sei bei einer streitigen Fortführung des Verfahrens durch Einholung eines Sachverständigengutachtens weiter zu klären, ob die verringerte Legeleistung der Hühner auch auf dieses Ereignis zurückzuführen sei. Zur Vermeidung der dadurch entstehenden weiteren Kosten und zur Abkürzung des Verfahrens hat die Kammer den Beteiligten daher einen Vergleichsvorschlag zur Beendigung des Rechtsstreits unterbreitet. Zugleich hat die Kammer für den Fall, dass die Parteien eine Einigung nicht erzielen können, die Einholung eines Sachverständigengutachtens angeordnet. Dabei soll ein Tiermediziner klären, ob die reduzierte Legeleistung der Freilaufhühner auf die durch den Ballon ausgelöste Panik der Tiere zurückzuführen ist.

Ein Termin zur Fortsetzung der Verhandlung soll erst nach Eingang des Gutachtens bestimmt werden.

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