Betrug und Wirtschaftsstrafsachen

Kurz vor dem Urteil regnete es Geld

Landgericht Osnabrück: Bewährungsstrafe für reuigen Immobilienverwalter

Osnabrück – An fünf Tagen verhandelte die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Osnabrück gegen einen 53-jährigen Immobilienverwalter aus Nordhorn wegen Untreue. Jetzt fiel das Urteil: Der Angeklagte erhält eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.

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"Schlimmer als ein Einbrecher, denn der nimmt Risiko."

Niederländischer Firmenchef erzürnt sich vor dem Landgericht Osnabrück im Untreueprozess

Osnabrück – An zwei weiteren Tagen verhandelte die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Osnabrück gegen einen 53-Jährigen, der als Immobilenverwalter im Auftrag einer niederländischen Firmengruppe hohe Summen veruntreut haben soll. Am Ende des ersten von zwei weiteren Verhandlungstagen gegen einen Nordhorner (53) fragte der vorsitzende Richter den Angeklagten ganz direkt: "Warum haben Sie, nachdem sie zivilrechtlich dazu verurteilt worden sind, das Geld nicht an die Gläubiger gezahlt?" Die Antwort des Angeklagten kam prompt und eindeutig: "Das Geld war nicht mehr da." Der Richter gab ihm darauf den Rat: "Wenn Sie hier noch was retten wollen, dann zahlen Sie das, was Sie noch haben." Dann fällt das böse Wort vom Gefängnis,

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Immobilienverwalter aus Nordhorn droht Haftstrafe

Landgericht Osnabrück: Wurde Geld vom Sammelkonto veruntreut?

Osnabrück – Der Begriff der Untreue wird nicht nur in Paarbeziehungen verwendet, sondern hat auch im Strafrecht einen festen Platz. Anders als in Ehen hat eine Untreue im Wirtschaftsleben allerdings mitunter erhebliche Folgen. Bis zu fünf Jahre Haft drohen einem Treuhänder, wenn er ihm anvertrautes Geld zweckentfremdet und "dadurch dem, dessen Vermögensinteressen er zu betreuen hat, Nachteil zufügt" (§266, StGB).

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Keine klassischen Mietnomanden

Landgericht Osnabrück: Warnwirkung der Geldstrafen reicht

Osnabrück – Am Ende einer Berufungsverhandlung verließ ein sichtlich gezeichnetes Paar aus Nordhorn den Verhandlungssaal des Landgerichts Osnabrück. Soeben hatte der Vorsitzende Richter das Urteil des Amtsgerichts Nordhorn wegen 3-fachen gemeinschaftlichen Betruges bestätigt. Ein 46-Jähriger wurde zu einer Geldstrafe von 100 mal 30 Euro verurteilt und erhielt zusätzlich eine dreimonatige Bewährungsstrafe. Seine 43-jährige Lebensgefährtin muss 70 mal 10 Euro berappen.

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Ahnungslose Russlanddeutsche geprellt: Über 1 Million Euro verschwunden

Landgericht Osnabrück: Geld verloren - Prozess gewonnen

Osnabrück – In einem recht kurzen Prozess vor der 7. Zivilkammer des Landgerichts Osnabrück erging gegen einen nicht erschienen beklagten Anlageberater aus Hannover ein Versäumnisurteil. Eine Ehepaar aus Wietmarschen hatte ihn auf Schadenersatz von 30000 Euro verklagt, weil sie sich von dem Beklagten geprellt fühlten.

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Wichtiger Zeuge hat sich nach Thailand abgesetzt

Amtsgericht Osnabrück: Bewährungsstrafe für Bankmitarbeiter nach erneuter Untreue

Für einen 48-Jährigen Angeklagten, der sich vor dem Amtsgericht Osnabrück wegen 14-facher Untreue in Tateinheit mit Betrug zu Lasten verantworten musste, erwies es sich als überaus günstig, dass sich ein wichtiger Zeuge nach Thailand abgesetzt hatte. So war es ihm möglich dem Flüchtigen unwidersprochen zu unterstellen, von ihm erpresst worden zu sein.

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Betrogener Torfhändler aus den Niederlanden weinend: Wo ist mein Geld, Herr Richter?

Landgericht Osnabrück verurteilte betrügerischen Anwalt aus Meppen zu 4 Jahren

Ein 58-jähriger ehemaliger Rechtsanwalt und Notar aus Meppen musste sich seit dem 24. April 2012 vor dem Landgericht Osnabrück wegen Untreue und Betruges in 11 Fällen verantworten. Nachdem der Staatsanwalt 5 Jahre Haft für die Taten gefordert hatte, urteilte die 10. Große Strafkammer: Der Angeklagte wurde zu 4 Jahren Haft verurteilt.

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Streit um erhöhten Toilettensitz in der zweiten Instanz

Ob sie nicht zahlen wollte oder nicht konnte, blieb in einer Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Osnabrück ungeklärt. Fest steht, dass eine 56-jährige Mieterin aus Melle 2010 die von ihr übernommen Mehrkosten von 200 Euro für den Einbau eines erhöhten Toilettensitzes nicht bezahlt hatte. Vom Amtsgericht Osnabrück war sie deshalb am 6. Dez. 1011 wegen Betruges zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 10 Euro verurteilt worden.

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Kein Brand und kein Safran in Syrien

 Amtsgericht Osnabrück: Freispruch nach Geschichte aus 1001 Nacht

Ein 39-Jähriger ist nach 3-tägiger Verhandlung vor dem Amtgericht Osnabrück vom Versuch des Betruges an seiner Haftpflichtversicherung freigesprochen worden. Er hatte 2010 bei der Züricher Versicherung einen Schaden gemeldet und dazu entsprechende Unterlagen eingereicht. Danach soll es durch den Angeklagten in Folge eines von ihm in Syrien verursachten Brandes zu einem Schaden von 866000 Euro gekommen sein. Die Geschichte hinter der Schadensmeldung, die sowohl der Angeklagte, wie auch später in leicht verändertet Form von seiner Ehefrau vor Gericht erzählt wurde, klang wie ein Märchen aus 1001 Nacht, wie ein Beobachter in einer Pause meinte.

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Revision beantragt: Verlust der Anwaltslizenz droht

Landgericht Osnabrück: Urteil wegen Betruges noch nicht rechtskräftig

 Nach 26 Sitzungstagen verurteilte die 15 Große Strafkammer des Landgerichts Osnabrück vier Männer aus Düsseldorf, München und Frankfurt wegen Betruges zu Bewährungsstrafen zwischen 18 Monaten und einer Geldstrafe von 170 Tagessätzen zu 50 Euro. Gegen diese Urteile wurde von den beiden Haupttätern und der Staatsanwaltschaft Revision beantragt. Hauptangeklagter war der 37-jährige Michael Burat gegen den zur Zeit auch ein Verfahren in Frankfurt a.M. wegen Abofallen im Internet läuft.

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Kreditbetrug: Beute in den Lederbeutel

Landgericht Osnabrück: Festnahme nach dem Urteil

 Nach 40 Verhandlungstagen endete vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Osnabrück ein Verfahren gegen zuletzt drei Angeklagte wegen banden- und gewerbsmäßigen Betruges.  Die umfangreiche Beweisaufnahme mit der Anhörung von 200 Zeugen hatte ergeben, dass der 29-jährige Sarkis S, der 45-jährige Martin D., sowie seine 39-jährige Frau Cornelia D. in den Jahren 2006/07 mit gefälschten Bonitätsunterlagen 165 Kredite vermittelt hatten, notleidend wurden. Der Gesamtsumme der beantragten Kredite belief sich auf 2.746.224 Euro.

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