Jugendliche

Glaubwürdigkeit der Opfer im Mittelpunkt eines Prozesses wegen schwerem sexuellen Missbrauch von Kindern

Landgericht Osnabrück verurteile ehemaligen Pizzaboten zu 3 Jahren und 5 Monaten

Osnabrück – Am Ende eines fünftägigen Prozesses half dem angeklagten ehemaligen Pizzaboten auch seine erneute Unschuldbeteuerung nicht: Wegen dreifachem schwerem sexuellem Missbrauchs von Kindern verurteilte das Landgericht Osnabrück den 30-jährigen Angeklagten zu einer Haftstrafe von 3 Jahren und 5 Monaten.

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Dramatischer Fall eines Säuglings endete glimpflich

Landgericht Osnabrück: Bewährung für 19-jährige Mutter wird von Prozessbeteiligten begrüßt

Osnabrück (kno) – Manche Angeklagte müssen nur einmal im Leben vor Gericht erscheinen. Sehr wahrscheinlich gehört die 19-jährige Mutter Jana R. aus Osnabrück dazu. Sie hatte am 7.1.2010 ihren 7-monatigen Säugling vom Balkon eines Mutter-Kind-Heimes an der Iburgerstraße in Osnabrück geworfen. Das kleine Mädchen hatte den Sturz überlebt.

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Messerstecher zu 3 Jahren Jugendhaft verurteilt

 Landgericht Osnabrück: Schmerzensgeld wird von der Familie bezahlt

Osnabrück (kno) – Selten werden vom Landgericht Osnabrück Urteile gefällt, in denen die Kammer über das beantragte Strafmaß der Staatsanwaltschaft hinausgeht. Im Falle des 19-jährigen Hussein H. aus Nordhorn war es aber so: Nach dem die Staatsanwältin eine Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung zu 2 Jahren und 8 Monaten beantragt hatte, entschied die Jugendkammer des Landgerichts, dass der Angeklagte für 3 Jahre in Haft soll, weil er einem 15-Jährigen ein Messer durch das Ohr in den Hals gestochen hat.

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Schulhoferpressung endete mit Freispruch aus Mangeln an Beweisen

Amtsgericht Osnabrück: Zeuge zum zweiten Mal nicht erschienen

Osnabrück (hkn) – Ein dreitägiger Prozess gegen einen 18-Jährigen aus Melle wegen versuchter Nötigung und räuberischer Erpressung vor dem Amtsgericht Osnabrück endet mit einem Freispruch. In seinem Urteil ließ der Amtsrichter keinen Zweifel daran, dass der Angeklagte nur aus Mangeln an Beweisen ohne Verurteilung davon kam: „Hätte der letzte Zeuge die Anklagevorwürfe bestätigt, wären Sie reif gewesen.“

 

 

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Rangelei wegen offener Geldforderung endete mit Einstellung des Verfahrens

Amtsgericht Osnabrück: Wir haben hier sonst schlimmere Fälle.

Osnabrück (hkn) – Das war im wahrsten Sinne des Wortes ein „kurzer Prozess“ vor dem Amtsgericht Osnabrück, der für einen der beiden Angeklagten, einen 21-jährigen Melleraner nach 17 Minuten mit einer Einstellung des Verfahrens endete. Der zweite, ein 23-Jähriger aus Melle, war erst gar nicht erschienen. Sein Aufenthaltsort war nicht zu ermitteln. Versuchte Nötigung lautete der Vorwurf, hinter dem sich im konkreten Fall folgendes verbarg: Am 2.5.2010 soll der nicht erschienene 23-Jährige den Mitangeklagten gebeten haben, ihm bei der Eintreibung einer Geldschuld von 50 Euro behilflich zu sein. Was dann passierte, schilderte der 21-Jährige dem Gericht. Er und der Nichterschienene seien an einer Bushaltestelle auf eine Gruppe von Jugendlichen gestoßen, darunter auch der Gläubiger. Es sei zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen und er habe dann wohl gesagt: „Wenn das Geld bis nächste Woche nicht da ist, bist du tot.“ Es folgte eine Rangelei in die sich auch die Freundin des Gläubigers einmischte. Er habe diese aber nicht, wie es in der Anklage stehe, getreten. Auf Nachfrage der Richterin, erklärte der angeklagte junge Mann, dass er jetzt ein „ganz gutes Verhältnis“ zu der angeblich Geschädigten habe. Die 18-Jährige bestätigte dies kurz darauf als Zeugin. Aus dem Tritt wird ein „nach mir getreten“. Dann geht alles ganz schnell. Ein zweite Zeugin kann ohne Aussage wieder gehen. „Eine Zeitlang“, so die Richterin in Richtung des Angeklagte „haben wir uns ja öfter gesehen“. Aus den Akten ergibt sich, dass der 21-Jährige am 18.8.2010 wegen Diebstahls und Betruges und Einbeziehung einer Vorstrafe zu 150 Tagessätzen à 8 Euro verurteilt wurde. Die Strafe sei bezahlt. Die Richterin regt im Hinblick auf dieses Urteil und die Nichtigkeit des zur Rede stehenden Vergehens eine Einstellung des laufenden Verfahrens an, dem die Staatsanwältin zustimmt. „Wir haben hier ja sonst weitaus schlimmere Sachen,“ kommentiert sie ihren Einstellungsbeschluss und fügt an die Schöffen gerichtet hinzu: „Heute Nachmittag geht’s rund. Da geht es um Drogen.“

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10 Einbrüche – 1 Wochenende Freizeitarrest für jugendliches Tätertrio

Amtsgericht Osnabrück liess sich vom Nachttatverhalten beeindrucken

Osnabrück – Sie wollten mit dem Taxi zu einem Restaurant fahren, dort in teuren Klamotten gepflegt essen und über den Ankauf von Luxusgegenständen plauschen. So ungefähr war die Ausgangslage in den Köpfen von 3 Jugendlichen im Alter von 17 bis 18 Jahren, als sie im Sommer 2010 eine Serie von Einbrüchen in Meller Land begannen.

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Ferienlager des Stadtsportbundes auf Ameland war kein Horrorcamp

Staatsanwaltschaft Osnabrück: 4 Anklagen wegen Körperverletzung vor der Jugendkammer des Landgerichts erhoben

Osnabrück (kno) – Viel ist nicht übriggeblieben von den ungeheuerlichen Vorwürfen, die im Sommerloch des letzten Jahres tagelang bundesweit für Schlagzeilen sorgten: 4 Anklagen gegen drei 15-jährige und einen 16-jährigen Osnabrücker wegen gemeinschaftlicher, gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit sexueller Nötigung vor der Jugendkammer des Landgerichts Osnabrück. In der Berichterstattung war damals von einem „unfassbaren Martyrium in einem Horrorcamp“ die Rede.

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