Zunehmende Konfusion bei steigenden Temperaturen im Schwurgerichtssaal

Lassen sich die schwere Vorwürfe gegen 5 Angeklagte vor dem Landgericht Osnabrück beweisen?

An insgesamt 7 Verhandlungstagen versucht die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Osnabrück im wahrsten Sinne des Wortes Licht ins Dunkel der Ereignisse in der Nacht des 1.8.2010 auf der „Elseparty“ am Grünen See in Melle zu bringen. Fünf Angeklagte aus Bünde, Minden und Kirchlengern müssen sich wegen versuchten Totschlages und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

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Tod einer Lettin nach Drogencocktail

Landgericht Osnabrück: Zeitplan des Gerichts durch verspäteteten Angeklagten torpediert

Viel Geduld brauchte eine Berufschulklasse aus Melle, die sich einen Prozess im Landgericht Osnabrück anschauen wollte. Weil der 33-jährige Angeklagte aus Rheine erst anderthalb Stunden zu spät vor dem Schwurgericht erschien, geriet der geplante Ablauf am ersten Verhandlungstag völlig durcheinander. Drei Polizeibeamte aus der Grafschaft mussten unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren. Schließlich kam es doch noch zur Anklageverlesung. Danach lieferte der Angeklagte dem Gericht in gebrochenem Deutsch drei Versionen der Nacht an deren Ende seine Frau an einer Mischintoxikation nach einem Drogencocktail gestorben war. Körperverletzung mit Todesfolge lautet der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.

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Messerstiche Iburger Strasse: „Matthias B. hatte keine Chance“

Jugendkammer Landgericht: Siebenhalb Jahre Haft für Michael Erol A.

Das Urteil der Jugendkammer im Prozess um die Messerstiche an der Lutherkirche folgte fast den Anträgen der Staatsanwaltschaft: Für siebeneinhalb Jahre soll Michael Erol A. (18) wegen Totschlages und schwerer räuberischer Erpressung in Haft. Der mitangeklagten Ömer S. (19) erhielt eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung und räuberischer Erpressung. Sein 18-jähriger Bruder Hüseyin kam mit einer Bewährungsstrafe von 15 Monaten davon. Er war an der Lutherkirche tatbeteiligt. Der vierte im Bunde, Marco E. (19) wird von der Justiz 18 Monate lang beobachtet, weil er ebenso wie Hüseyin S. Beihilfe zur räuberischen Erpressung am Virage im Schinkel geleistet hat. Sollte Marco E. in erneut auffällig werden, wird ein konkretes Strafmaß festgesetzt.

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Intensive Verschleierungshandlung: Leiche des Vaters im Osterfeuer verbrannt

Landgericht Osnabrück: 15-monatige Bewährungsstrafe für Tochter

„Die Strafkammer hat nicht die Aufgabe die moralische, sondern die strafrechtliche Verantwortung festzustellen.“ Mit diesen Worten leitete der Vorsitzende des Schwurgerichts am Landgericht Osnabrück die Begründung des Urteils im sogenannten „Osterfeuerprozess“ ein. Die Tochter eines 2009 gestorbenen 66-Jährigen wurde wegen gefährlicher Körperverletzung, Urkundenfälschung und Betruges zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt. Ebenso wie ihr mitangeklagter Ehemann, der ansonsten freigesprochen wurde, muss sie eine Geldstrafe von 800 Euro (Ehemann: 500 Euro) bezahlen, weil sie gegen das niedersächsische Bestattungsgesetz verstoßen hat.

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Ungleicher und unmännlicher Kampf an der Iburger Strasse

Landgericht Osnabrück: Plädoyers der Verteidiger

In dem Verfahren vor der Jugendkammer des Landgerichts Osnabrück gegen 4 junge Männer, die sich unter anderem, wegen der Schlägerei mit Todesfolge am 18.9.2011 an der Iburger Strasse verantworten müssen, hat die Staatsanwaltschaft für den jetzt 18-jährigen Hauptangeklagten Michael Erol A. wegen Totschlags und einer schweren räuberische Erpressung eine Jugendstrafe von 7 Jahren und 6 Monaten beantragt. Der mitangeklagte Ömer S. (19) soll wegen gefährlicher Körperverletzung und schwerer räuberischer Erpressung für 3 Jahre in Haft. Sein 18-jähriger Bruder Hüseyin soll für die selben Delikte eine 18-monatige Bewährungsstrafe erhalten. Für den vierten Angeklagten soll die Verhängung einer Strafe nach Jugendstrafrecht ausgesetzt werden.

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